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Kordinaten:         50° 24' N, 8 ° 15' O
Höhe:                 122 - 231 m ü. NN
Einwohner:          1564 / 30. Juni 2012
Eingemeindung:   1971
Postleitzahl:         65606
Vorwahl:              06474

 

1250 Jahre

Villa Amana – Aumenau

764 – 2014

Vom Centort zum Ortsteil der Großgemeinde Villmar  

Die Lahn, die von Weilburg aus nördlicher Richtung kommt, fließt bei Aumenau fast rechtwinklig in westlicher Richtung weiter. In diesem Lahnknie oder auch Lahnschleife genannt liegt Aumenau.

Das Lahngebiet, der Ober- und Niederlahngau, ist seit im 6. Jahrhundert Teil des Frankenreiches. Im mittleren Lahngebiet herrscht das Grafengeschlecht der Konradiner. Nach dem Aussterben der ostfränkischen Karolinger wird Herzog Konrad 911 als Konrad I. deutscher König.

Die Grafen von Diez herrschen seit 1053 im Niederlahngau. Der stark verschuldete Graf Gerhard VII. verpfändet 1366 die Cent Aumenau an Friedrich und Dietrich von Runkel. 1376 wir die Verpfändung in ein Lehen umgewandelt.

In Aumenau, in Niederaumenau, wird 1510 vom Aumenauer Centherren Graf Johann von Runkel eine Kapelle gebaut, bei der auch der Friedhof liegt. Die Kapelle steht in der Lahnstraße / Ecke Fahrgasse neben der 1835 erbauten Schule (heute Filiale der Kreissparkasse Weilburg und Haarstudio Auszeit).

Seit 1805 unterrichtet Heinrich Harrach in Aumenau. 1819 wird Lehrer Peter Häuser und ein gemeindeeigenes Schulhaus nahe der Kirche erwähnt.1835 wird ein neues Schulgebäude  - die heutige „alte Schule“ – in der Lahnstraße erbaut , neben der noch bestehenden Kapelle.

Die Einwohnerzahl steigt 1905 auf 654 an.
Vom alten Ortskern, begrenzt durch die hintere Lahnstraße, die Kohlstraße und die Falkenbacher Straße, dehnt sich der Ort um die Jahrhundertwende weiter nach Westen in Richtung der Lahnbrücke aus. Der Wunsch wieder eine Kirche im Ort zu haben, wird zu Beginn des Jahrhunderts erfüllt. Am 3. September 1902 wird der Grundstein der evangelischen Kirche gelegt und am 28.Juni 1903 ist die Einweihung.

Bis 1960 werden die Baulücken an den bereits vorhandenen Ortsstraßen bebaut. Danach werden neue Baugebiete im Gemarkungsteil „Eichelberg“ und beiderseits der Straße nach Seelbach erschlossen. Aumenau wird auch das Dorf der „drei Kirchen“ genannt. Nach der 1902/03 erbauten evangelischen Kirche errichtet die evangelisch-lutherische Gemeinde 1952 eine Kirche am Nord – Ostrand des Dorfes.

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